{herzhaft} „Gurka!“ oder: wer früh übt mag später saure Gurken

Ich bin kein braves Kind gewesen. Ich mochte keinen Babybrei, uneingeschränkt. Meine ersten Worte waren auch nicht Mama oder Papa. Und ich hatte immer schon einen Dickkopf. Wenn ich einmal etwas wollte, dann auch bitte keine Alternative! Und nach einem ewig langen Tag „immer-wieder-Babybrei-ausspuckens“, entdeckte ich endlich das Ziel meiner Begierde: Leberwurstbrot mit „Gurka“ (sauren Gurken). *nomnom*

saure.gurken

Auch jetzt – nach 18 Jahren (jep: richtig gehört – ich bin endlich volljährig!!!)  sind saure Gurken noch ziemlich genial. Aber wer so viel süßes isst oder bäckt – zum Bleistift nach dem vorweihnachtlichen Dauer-Plätzchenbacken, wie ich, braucht von Zeit zu Zeit einfach ein Gegenmittel. Und dann sind saure Gurken noch viel genialer.

sauregurken

Als ich dann ein Rezept gefunden habe, wie man saure Gurken selber einkochen kann, da hat es in meinem Kopf nur noch *Gurkagurkagurka* geflüstert. *gurkagurkagurkagurkagurka* Ab in die Küche also und die Gurke geschnippelt und eingekocht. Die ersten selbstgekochten sauren Gurken waren noch viel genialergenialer. Und es geht so easy:

saueregurken

  • 1 Salatgurke
  • 1 weiße Zwiebel
  • 500g heller Essig
  • 180g Zucker
  • 50g grobes Meersalz

Den Essig mit Zucker und Salz in einem großen Topf zusammen aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Salatgurke waschen und in möglichst dünne Scheiben schneiden, ebenso wie die Zwiebel. Die Zwiebelscheiben auseinanderziehen, sodass Zwiebelringe entstehen. Gurke und Zwiebel in Einmachgläser schichten und mit dem Essig übergießen. Die Einmachgläser fest zuschrauben, kurz auf dem Kopf stehen lassen und anschließend im Kühlschrank lagern (also wieder richtig herum).

sauergurken

Wenn ihr das ganz große Sofie-Erlebnis haben wollt: Körnerbrot mit Streichwurst und Scheiben von sauren Gurken. Yeah!

sauere.gurken

So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie

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2 Gedanken zu “{herzhaft} „Gurka!“ oder: wer früh übt mag später saure Gurken

  1. Doch, du warst ein wirklich braves Kind – natürlich hattest (hast?) du einen Dickschädel, aber das schadet ja nicht im Leben 🙂 Ich hab dich lieb mein großer Schatz!

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  2. Pingback: {sweet life} Haselnuss-Heidelbeer-Engelsaugen und die Sache mit den sauren Gurken | Sonnensofies Welt

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