{sweet life} Das Back-Duell, oder: es trafen sich zwei in der Küche – zum Mürbeteigbacken

Ich präsentiere euch heute das große Back-Duell: es stehen zwei in der Küche, Max und ich. Im Hintergrund jetzt bitte die Titelmelodie von „Spiel mir das Lied vom Tod“. In der WG-Küche das Aufeinandertreffen, im Kampf um die Weihanchtsplätzchen-Medallie, als Hilfsmittel ein Mürbeteig. Ein Mür-be-teig.

Die Vorgeschichte: der werte Herr stellte sich mir mit den Worten vor „achja und übrigens: ich kann weder kochen noch backen“ Ernsthaft, dass war, bevor er von meiner Welt erfahren hat. Und plötzlich, ganz plötzlich meinte er dann doch, Backen zu können. Dieser Herausforderung hab ich natürlich nicht widerstehen können.

Ich hätte ihm ja vorschlagen können, Macarons oder Cake Pops zu machen. Aber ich war so fair, Mürbeteig, allereinfachsten Mürbeteig als Thema zu bestimmen.

Aber dann erreichten mich die Drohungen; Zitat aus dem Chatverlauf: „ich werde die zer-mürb-teigen“.

>>jetzt bitte lachen<<

Switch zurück, der Schlachtplan: nach Chemie in die WG-Küche und Backen. Das Schiedsgericht: die Kommilitonen. Verkostung am nächsten Tag in der Vorlesung. Ergebnis wird am Schluss verraten.

Hier kommt erst einmal mein Rezept für Zitronen-Mürbeteigtannenbäume mit Schoki:

  • 250g Mehl
  • 125g kalte Butter
  • Schale einer Zitrone (Punktabzug für mich, es gab nur Zitronenaroma)
  • Salz
  • 60g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 100g Zartbitterkuvertüre
  • 20g ungesüßtes Kakaopulver

Mehl, Salz, Zucker und Zitronenschale vermischen, die kalte Butter in kleinen Stückchen hinzugeben mit dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. Diesen für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Den Ofen auf 180° vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und je einen großen und einen kleinen Tannenbäume ausstechen (aber wer zählt schon seine Plätzchen). Die Kekse für 8-10 Minuten goldbraun backen und abkühlen lassen.

Anschließend je einen großen Tannenbaum mit etwas geschmolzener Kuvertüre bestreichen, einen kleinen Tannenbaum darauf setzen und alles mit Kakaopulver bestäuben.

Und hier kommen Max Plätzchen (das Rezept ist wohl geheim, das durfte ich nicht haben): seine kreative Leistung waren die Schokostreusel. Es ist zwar mein Job, gegen Max zu sein, aber in diesem Fall bin ich echt positiv überrascht gewesen.

Auch wenn ich gewonnen habe.

(Tut mir Leid)

Und auch wenn ich nicht weiß, ob du das hier ließt: ich backe wieder gegen dich. Wenn du willst.

So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie

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8 Gedanken zu “{sweet life} Das Back-Duell, oder: es trafen sich zwei in der Küche – zum Mürbeteigbacken

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