{sweet life} Eis-Kalter Hund und die kalte Sophie

Kalter Hund, also Schokoladencreme und Butterkekse und Schokoladencreme und Butterkekse und.., ja also ihr wisst hoffentlich was ich damit meine. Denn obwohl ich in meinem ganzen Leben bisher nur ein einziges Mal kalten Hund probieren durfte (und den hatte die Oma einer Freundin meiner Schwester damals gemacht), weiß ich doch, was es mit dieser Leckerei auf sich hat. Das weiß man eben einfach, das gehört zum Grundwissen, das läuft unter den „best-of-all-time“ zusammen mit Marmorgugelhupf, Rehrücken und Amerikanern- dachte ich jedenfalls. Dementsprechend überrascht war ich, als von meiner WG keiner wusste, was ich da fabriziere, als ich vor ein paar Tagen in der Küche stand und Schokocreme mit Keksen stapelte.

Genauer gesagt habe ich übrigens gar keinen kalten Hund, sondern eine kalter-Hund-Eis, sozusagen einen eis-kalten Hund in die Tiefkühltruhe geschoben. Denn auch wenn es im Moment draußen eher nach grau-in-grau aussieht, ist es aber doch schon Mitte Mai und somit eröffne ich jetzt einfach die Eissaison. Und ab den nächsten Tagen wird das Wetter dann auch nachziehen- glaubt mir, ich habe da Insider-Informationen.

Der 15.Mai ist nämlich der Tag der letzten Eisheiligen, der kalten Sophie. Genauer gesagt, mein Namenstag. Oder auch der letzte Tag im Frühjahr, an dem es laut alten Bauernkalendern Bodenfrost haben soll. Und somit liegt natürlich nichts näher, als dass ich weiß, wann es endlich wirklich Sommer wird, ab wann man endlich das Beet auf unserem Balkon bepflanzen kann (also nicht, dass meine Pflanzen dann auch über die 2cm grüne Spitzen hinauswachsen würden), ab wann man keine dicke Jacke mehr mit in die Uni nehmen muss, weil es ja kalt werden könnte und ab wann man in Großbuchstaben EIS auf den Einkaufszettel schreiben kann.

Und gerade deswegen und vielleicht aus anderen Gründen, gibt es mittlerweile die kalte-Sophie-Namenstag-Eis-Tradition. Und dann wird das Wetter auch endlich wirklich Sommer. Großes-kalte-Sophie-Sonnensofie-Ehrenwort.

Ihr braucht:

  • 400g Vanilleeis
  • 1 Becher Sahne
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 1 Packung Vollkornbutterkekse
  • Kakaopulver

Das Eis leicht antauen lassen und dann mit einem Handrührgerät cremig rühren. Die Sahne steif schlagen, die Schokolade vorsichtig schmelzen und wieder auf Raumtemperatur kommen lassen. Sahne und Schokolade unter das Eis rühren.

Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen und eine Schicht der Schokomasse hineingeben, dann eine Reihe Kekse darauf legen und immer abwechselnd schichten, bis die Form voll ist. Mit der Schokomasse abschließen, die Enden der Frischhaltefolie überlappen und mit einem Teller beschweren.

Die Form für 6 Stunden oder über Nacht in die Tiefkühltruhe stellen und gefrieren lassen. Vor dem Servieren noch ein paar Vollkornbutterkekse zerbröseln, das Eis aus der Form und von der Frischhaltefolie lösen und auf die Kekskrümel stürzen und zuletzt mit etwas Kakaopulver bestäuben.

So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie

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6 Gedanken zu “{sweet life} Eis-Kalter Hund und die kalte Sophie

  1. Wunderbar – aber ich wusste gar nicht mehr, dass es bei uns nie kalten Hund gab…. jetzt kannst du ja mal einen für mich machen, jetzt haben wir ja keine kleinen Kinder, die wir gesund (und möglichst zuckerfrei) ernähren müssen 😉

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  2. Guten Morgen Du Namenstags-Kind,
    Ich wünsche Dir alles Gute und trotz Kälte und einer wirklich kalten und grauen Sophie einen schönen Sonntag.
    Ganz liebe Grüße 😀💕Eva

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