Schoko Croissants, mein Papa und Flachwitze am Morgen

Bevor ich diese Woche endlich in meine, aufgrund des Auslandsjahres nur zweiwöchigen, Sommerferien gestartet bin, waren mein Papi und ich meist die Ersten, die morgens wach und vor allem auf dem Weg zur Arbeit, beziehungsweise ins Labor waren. Und da braucht man schon einen ordentlichen Motivationsschub. Ich, wenn ich so früh aufstehen muss, dass wenige Stunden zuvor erst die letzten meiner Mitbewohner vom Feiern heim und ins Bett gegangen sind und nun natürlich bis mittags ausschlafen- und Papa, weil er aufstehen muss, wenn der Rest der Familie Sommerferien hat, oder mal zwei Wochen Urlaub macht.

Mein Motivationsschub waren die selbst gebackenen Croissants, die ich am letzten Sonntag Abend vorbereitet, über Nacht in den Tiefkühlschrank gepackt hatte und letzten Montag Morgen dann nur fünf Minuten länger aufbacken musste.

 

Allerdings lassen die sich so schlecht mit der Post verschicken lassen, weil sie wahrscheinlich das ganze Packet vollbröseln, trotz ganz viel Luftpolsterfolie irgendwie zerbrechen würden, oder der Paketbote das Päckchen kurzerhand selbst öffnen würde, weil es so gut nach frischen Croissants duftet.

Deswegen habe ich meinen Papi kurzerhand mit Witzen bombardiert- und er hat auch, ganz brav, über jeden einzelnen gelacht. Von >was ist gesund aber traurig? — ein Schmollkornbrot!< über >was ist bunt und rennt über den Tisch? — ein Fluchtsalat!< bis zu >was sind die Lieblingskekse von Autos? — Parkplätzchen<. Ich stell mir das ja sehr nett vor, wie mein Papi im Büro sitz und aufs Handy schaut und plötzlich laut auflacht. Das heitert jedes Meeting auf!

Ein Foto von den Croissants hab ich ihm übrigens nicht geschickt, das wäre wohl zu fies gewesen. Aber vielleicht schaffe ich es, in den kurzen „Sommerferien daheim“ noch einmal, Croissants zu backen- ich würde ihm dann auch welche einfrieren, sodass er sie morgens nur schnell aufbacken muss- dann kann ich nämlich morgens auch ausschlafen anstatt in der Küche zu stehen.

Ihr braucht:

  • +300g Mehl
  • 5g Trockenhefe
  • 20g Zucker
  • Salz
  • 50ml warmes Wasser
  • 150ml warme Milch
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g kalte Butter
  • Nutella oder Vollmilchschokolade

Mehl, Zucker, Vanillezucker, Hefe und Salz vermischen. Das Ei trennen und das Eigelb mit Milch und Wasser verrühren. Die flüssigen Zutaten zur Mehlmischung gießen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Das Eiweiß kalt stellen und den Hefeteig an einem warmen, dunklen Ort für mindestens 1 Stunde gehen lassen.

Den Teig rechteckig ausrollen. Die kalte Butter ebenso zu einem, kleineren, Rechteck formen und mittig platzieren. Die Teigränder überschlagen, sodass die Butter vollständig eingepackt ist. Dann den Teig noch einmal ausrollen und die Seiten des Teigs zur Mitte hin einklappen und zusammendrücken. Dieses Rechteck für ca. 30 Minuten kaltstellen, den Vorgang wiederholen und alles insgesamt mindestens 2-5 Mal (je nach Geduld) vollziehen.

Dann den Teig ein letzes Mal rechteckig ausrollen, in lange Dreiecke schneiden, an die kurze Kante ein Stück Schokolade (oder einen Löffel Nutella) setzen und von dort aus vorsichtig aufrollen.

Die Croissants mit dem Eiweiß bestreichen und für 25 Minuten bei 180° Umluft goldbraun backen. Nach Belieben noch mit geschmolzener Schokolade oder Puderzucker vollenden und am Besten sofort genießen.

So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie

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6 Gedanken zu “Schoko Croissants, mein Papa und Flachwitze am Morgen

  1. Hier gehört natürlich auch noch der „Salatellit“ (was ist grün und fliegt um den Kühlschrank?) und der Spionat („was ist grün und lugt durchs Schlüsselloch?) hinein!

    Der Flachwitz-Papa.

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