Yeeeeeas! Ich erläutere dann mal die Karottenkuchen-Saison

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Yes! Hiermit leite ich sie ein- die Karottenkuchen-Saison. Auch bekannt als Osterzeit, also, wenn das Wetter langsam wirklich frühlingshaft schön wird, sodass ich in Cafés ab jetzt nur noch draußen sitzen möchte, jedes Mal beim Einkaufen überlege, ob ich mir nicht doch Blumen kaufen soll (aber sich selbst Blumen schenken ist irgendwie so doof und in der Fernbeziehung ergibt sich dann leider doch nicht so oft die Möglichkeit, dass Blumen schenken sinnvoll wäre) und dass ich am Liebsten meine Sonnenbrille 24/7 aufsetzen möchte.

Und im Moment habe ich ein bisschen Frühling dringend nötig- vor allem, dass es jetzt ein wenig wärmer wird. Denn letzte Woche war ich auf einem Lappland-Trip und habe dort nachts bei -25 Grad gefroren und gefroren und gefroren- trotz 5 Schichten Klamotten und täglichem Saunabesuch (der zwar zwischendurch ab und zu von einem Bad im Eisloch unterbrochen wurde, aber dennoch). Da ist es jetzt doch ein schönes Gefühl, nicht mehr nur in Schneeboots und dicken Socken nach draußen zu gehen und dennoch nach einer halben Stunde noch keine kalten Füße zu haben.

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Und vor allem heißt Frühling auch, dass es hier langsam anfängt zu blühen und die Wiesen und Wälder wieder grüner werden. Dass die letzten grauen Schneematsch-Reste endlich verschwinden, die Straßen vom Streuschütt gesäubert werden und alle Schweden fleißig in ihren Gärten rumwerkeln, um alles für Ostern auf Vordermann zu bringen. Und wenn man so fleißig im Garten (und am rot gestrichenen Holzhäuschen, Kiesgartenweg oder auch gusseisernen Gartenzaun) werkelt, braucht man zwischendurch auch eine Fika.

Ich werkel zwar nicht in meinem schwedischen Schrebergarten, aber habe dennoch ganz fleißig mein Zimmer aufgeräumt und Frühjahrsputz gemacht (der auf 17qm2 dann doch recht schnell geschafft war) und Karottenkuchen gebacken. Somit kann ich nun also auch eine Frühlings-Fika machen, mich mit einem Kaffee und einem großen Stück Karottenkuchen draußen in die Sonne setzen, die Sonnenbrille auf die Nase schieben und das Beste: ich habe nach 30 Minuten immer noch keine kalten Füße.

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Ihr braucht:

  • 100g Butter
  • 75ml Pflanzenöl
  • 150g Zucker
  • 3 Eier
  • 300g Karotten
  • 200g Mehl
  • 150g Vollkornmehl
  • 1 Tl Backpulver
  • Salz
  • 1/2 Tl Zimt
  • 2 EL Joghurt
  • Puderzucker und weiße Schokolade nach Belieben

Butter, Öl und Zucker verrühren, die Eier einzeln unterheben. Die Karotten schälen und raspeln. Mehl, Vollkornmehl, Backpulver, Salz und Zimt mischen und mit dem Joghurt zur Eier-Butter-Masse geben. Zuletzt die Karotten hinzufügen und alles zu einem glatten Teig rühren. Diesen in eine vorbereitete Kuchenform füllen und bei 175° Umluft für 40-50 Minuten backen.

Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und nach Belieben mit Puderzucker und weißen Schoko Raspeln dekorieren.

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So viel Liebe, wie die Sonne Strahlen hat,

Sonnensofie

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2 Gedanken zu “Yeeeeeas! Ich erläutere dann mal die Karottenkuchen-Saison

  1. Das ist ein sehr schönes Rezept! Willst Du den Kuchen machen und mitbringen oder soll ich ihn backen?
    Ich freue mich auf alle Fälle auf Ostern!!
    Liebe Grüße
    Eva

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