Mini Semlor mit Lemon Curd Füllung – oder die Sache mit dem Kaffeepausen-Effekt

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Der sogenannte Kaffeepausen-Effekt beschreibt, dass jeder Mensch, möge er auch noch so schlechte Laune haben- oder wie wir Bayern zu sagen pflegen „grantig sein“- mit einer Tasse Kaffee und einem Gebäckstück kommt immer gute Laune auf. Das haben die Schweden schon ganz gut verstanden, wenn sie jeden Tag ihre vormittägliche und nachmittägliche Fika machen- und manchmal zwischendurch noch mehr, denn Fika geht ja bekanntlich immer. So friedliche und gut gelaunte Menschen sind diese Schweden, dass ein Aufschrei durch die Massen geht, wenn Michael in Lönrneberga es wagt, den Kopf in die Suppenschüssel zu stecken. Oder, dass ein Riesen-Trara um ein Mädchen gemacht wird, dass alleine in einem Haus lebt, beziehungsweise mit einem Affen und einem Pferd zusammen (und dass sie dieses Pferd dann auch noch einhändig hochstämmen kann). Also sowas.

Und dann passiert doch noch etwas hier in Schweden. Irgendjemand hatte einen schlechten Tag, war grantig ohnegleichen und ist einfach mit dem nächstbesten LKW in die Fußgängerzone gedüst. Dabei haben die Schweden doch extra große Schilder aufgehängt, die diese Straße als „gågata“ auszeichnen.

Ich bin ja der Meinung, das wir alle noch mehr Fika machen müssen und dass man auch die IS mal zum Kaffee-Klatsch einladen sollte. Da würde sich die Laune gleich schlagartig bessern, denn wer mag schon keinen Kaffee (oder Tee) und ein mini-Selor mit Lemoncurd Füllung?

P.S. Bevor jetzt alle meine Meinung für lachhaft erklären- ein friedlicher Kaffee-Klatsch hilft auf jeden Fall mehr, als sich auf Facebook einen neuen Filter über das Profilbild zu legen und zu sagen „je suis Pippi Langstrumpf“. Ich sags ja nur…

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