Grießbrei mit Rhabarberkompott

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Grießbrei ihhh bäh. Das mag ich nicht. Ich ess doch nichts mit der Konsistenz eines Frosches, der gerade durch den Mixer gedreht wurde. Entschuldigt diesen krassen Vergleich, aber auch wenn ich sonst nicht gerade pingelig bin, mein Essen sollte dann doch bitte nicht die Konsistenz von Schleim aufweisen.

Ich esse gerne was mit Knack, mit Biss, etwas, für das man noch alle Zähne braucht. Ich werde noch früh genug in ein Alter kommen, in dem ich Haferbrei meinem Crunchy Müsli vorziehe, nur damit ich mir meine 5.Zähne nicht verkratze.

Aus diesem Grund habe ich die Haferbrei-Phase des Herrn Ober-Keksverkosters letzten Herbst nicht mitgemacht und sogar abgelehnt, als er mir morgens anbot, Frühstück zu machen.

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Dementsprechend war ich auch nicht sehr begeistert, als er hier in Schweden plötzlich Grieß aufs Kassenband gelegt hat. Grießbrei ist ja noch schlimmer als Haferbrei, noch weniger „knack“. Und dann hat er von diesem Grieß gerade mal 5% verwendet und mir den Rest hier im Schrank stehen lassen. Was soll ich denn damit? Grießbrei ist doch absolut ekelig. Oder auch: Was die Sofie nicht (gut) kennt, das isst sie nicht.

Irgendwie habe ich mich dann aber doch an den Grieß herangewagt. Mit Milch, etwas Zimt und viel Rhabarberkompott habe ich mir dann so eine Portion Schleim auf den Teller geklatscht und vorsichtig einen Löffel probiert. Und ich muss zugeben: das ist gar nicht mal so schlecht. Vollständig überzeugt hat mich die Frühstückspampe noch nicht, aber so ab und an, mit selbstgekochtem Rhabarberkompott, oder im Sommer vielleicht mit Aprikose, das hat Potential.

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