Marzipanberge, oder warum Plätzchen glücklich machen

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Achtung, dieser Artikel könnte Spuren von Nüssen äääh Fachbegriffen enthalten! Denn ich bringe euch heute den ultimativen Beweis, warum Plätzchen glücklich machen. Zu irgendwas muss mein Studium ja gut sein.

Also gut aufgepasst, damit ihr den Weihnachts-Grinchs und Plätzchen-Verweigerer da draußen, die euch nach dem dritten Plätzchen schief anschauen und fragen „sicher, dass du noch mehr davon essen willst“, so richtig was erzählen.

Aber der Reihe nach: es geht um das Glückshormon Serotonin, eines der wichtigsten Hormone in unserem Körper. Dieses kann man nicht aufnehmen, sondern wir müssen es im Gehirn selbst produzieren. Und dafür brauchen wir Tryptophan. Tryptophan wiederum ist eine essentielle Aminosäure, das heißt sie ist superwichtig für uns. Leider können wir aber Tryptophan nicht selbst produzieren, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen.

 

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Und hier kommen die Plätzchen ins Spiel. Stark Tryptophan-haltige Lebensmittel sind nämlich zum Beispiel Eier, Milchprodukte, bestimmte Getreide und Nüsse. Das bedeutet also, wenn wir Weihnachtsplätzchen essen, nehmen wir damit Tryptophan auf, dass wir im Gehirn in Serotonin umwandeln können und somit machen Plätzchen glücklich. Ich finde, nach dieser Beweisführung schmecken die Marzipanberge, die ich gebacken habe, gleich noch besser!

Natürlich enthalten die Kekse dennoch Zucker und man sollte jetzt nicht gleich die ganze Portion Kekse auf einmal esse. Lieber eins nach dem anderen genießen und zwischendurch mal einen Spaziergang machen. Denn (Zusatztipp) Tageslicht hilft auch bei der Serotonin-Produktion!

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