{herzhaft} 2 Kilo Karotten und ich — über Karottensuppe, Karotten pur und: Lieblings-Karottensalat

Es ist so viel schwerer, für eine einzige studentische Person das Futter zu kalkulieren, als daheim. Dort bin ich einfach in den Keller gegangen, es gab immer was Verwendbares und wenn nicht, konnte ich einfach Einkaufen, z.B. auch die Familienpackung – es gab ja Abnehmer.

Aber wie gesagt, nun ist das ganze individuell und studentisch geworden. Aus 5 mach 1 sozusagen.. Und dann kaufe ich auch noch ein 2 Kilo Sack Karotten. „Hat sie denn nicht mitgedacht?“ fragts ihr euch jetzt.. ne: im Gegenteil! 1 Kilo Karotten hat einfach mal mehr gekostet als 2 Kilo Karotten, also waren hier die Karotten halb so teuer. Verstanden? Tja und dann hab ich mir noch gedacht: Karotten gehen immer, als Suppe, pur in die Uni oder als Salat. Machste also mal.. und so wanderten 2 Kilo Karotten in meinen Korb.

Eine Woche immer schön Karotten geschält, geschnippelt und verarbeitet (oder so geknabbert). Es gab Suppe und es gab eine Variante meines Lieblingskarottensalat. Der enthält Karotten und Apfel, hier aber noch Feta und Limettensaft.

#nomnom (und er lässt sich so schön für eine Person zubereiten..)

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{herzhaftes} Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum, wie schön sind deine Käse-gefüllten-Pizzateig-Bollers

Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum, was drunter liegt, dass sieht man kaum. Bei uns schon, wir haben nämlich dieses Jahr einen sehr schlanken und ranken Weihnachtsbaum. In grüne und lila geschmückt, wer hätte das gedacht: die Idee stammt doch tatsächlich von meinem Papi..

Die Idee zu diesem Pizzateig-Tannenbaum stammt aber nicht von ihm, er hat ja noch nicht einmal ein Stück abbekommen. Gut, ich aber auch nicht: der war nämlich für die MolMed Weihnachtsfeier und nach 15 Minuten aufgeputzt.. muss wohl was heißen. Deswegen heut auch kein großes Gelaber, sondern ran an die Zweige!

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{herzhaft} weil es manchmal eine Kartoffel-Pü-Party braucht

Egal ob mit der besten Freundin, oder mit dem Schwesterchen: es gibt diese Rituale, diese gemeinsamen Aktionen, die nicht vergessen werden und am liebsten einmal im Monat wiederholt würden. Mit der kleinsten Schwester der Einradausflug (wir beide auf unseren Einrädern, HandinHand) zur Eisdiele mit Stracciatellaeis (für uns beide!). Mit der größeren Schwester der Kinoabend mit Kartoffelpüree to-go. Kartoffelpüree ist irgendwie so „unser-Ding“ geworden.

Und ab und zu braucht es einfach eine Portion Kartoffelpü. Mit 2 Zutaten der Wahl. Mittlerweile wohne ich ja nicht mehr daheim, aber als es noch so war, habe ich sie einfach mit einer Kartoffel-Pü-Party überrascht: zum Mittagessen. War irgendwie unbedingt notwendig.

kartoffel.pü.party

Kartoffelpüree gekocht und Zutatenschüsselchen hergerichtet: so kann sich jeder sein Kartoffelpüree to-sit selbst verfeinern. Nach Hunger und Laune und für jeden Löffel neu.

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{herzhaft} hiermit ernenne ich die Zuccini Gorgonzola Nudeln zu meinem Spätsommerlieblingsmittagessen

Ich verleihe heute den Genusspreis in der Kategorie Spätsommerfrühherbstlieblingsmittagsessen. Und das ist eine echte Auszeichnung, denn einerseits handelt es sich hierbei um meine Lieblingsjahreszeit, andererseits gibt es hier starke Konkurrenz. Mal abgesehen vom Klassiker Kürbissuppe, über Ofenkürbis mit Ziegenkäse, zu Ofenkartoffeln und -tomaten. Und das sind nur meine Favoritenfavoriten.

Aber meine Schwester hatte seit Juli mit ihrem grünen Daumen eine gelbe Zuccini gehegt und gepflegt. Diese sollte einen angmessenen Auftritt bekommen. Zusammen mit meinem Zweitlieblingskäse: Gorgonzola (den ich bis vor zwei Jahren noch gar nicht mochte). Unterstützung bekam sie noch von einer grünen Zuccini und gemeinsam machten sie es sich in Parmesansahnesauce gemütlich. Nicht ganz das Diäthäppchen. Aber wer beim Genießen auf die Kalorien schaut, für den ist mein Blog doch sowieso nichts.

zuccini.gorgonzola.nudeln

So genau kann ich gar nicht beschreiben, warum das Essen es mir so angetan hat. Auch ohne Fleur de Sel und getrockneten Blüten hatet es mich schon überzeugt. Diese Kombi aus Zuccini und Gorgonzola, die Nudeln. Als ich den Gorgonzola im Kühlschrank und die gelbe Zuccini auf der Ablage entdeckt hatte, war da einfach diese Idee in meinem Kopf, die unbedingt gekocht und vor allem gegessen werden wollte. Und die (nicht geringen) Erwartungen hat das Essen bei Weitem übertroffen. Aber ihr müsst es selbst probieren..

zuccinigorgonzolanudeln

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{herzhaft} Grün, grün, grün ist alles was ich heute essen mag.

Grün, grün, grün sind alle meine Kleider. Grün, grün, grün ist alles was ich mag. Und alles was ich mag, packe ich heute in meinen grünen Wrap: Salat, Gurken, (nicht so grüne) Paprika und (ebenso wenig grünes) Hünchenflilet. Etwas Creme Fraiche und Käse nicht zu vergessen, zusammenwickeln und mit einer grün-gepunkteten Serviette servieren. (Und da in Bayern die Schule wieder anfängt (ätschibätschi – nicht für mich!) ist das auch ein Prima-Pause-Tipp)

wrap.grün

Es gibt ja Leute, die essen nur weiße Lebensmittel. Find ich prima: Milch, weiße Schokolade und Käse. Aber irgendwann würde mir das frische grün dann doch fehlen. Nicht dass ich ein Salathäschen bin, aber ohne frisches Gemüse geht dennoch nix bei mir. Außer Spinat, den mag ich gar nicht. Nicht mal am Gründonnerstag.

Wrap.grün

Wobei: ärgerlich, dass nicht Gründonnerstag war, sonst hätte ich mit diesem Gericht ganz ins Grüne getroffen, und das ganz ohne Spinat.

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