Marzipanberge, oder warum Plätzchen glücklich machen

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Achtung, dieser Artikel könnte Spuren von Nüssen äääh Fachbegriffen enthalten! Denn ich bringe euch heute den ultimativen Beweis, warum Plätzchen glücklich machen. Zu irgendwas muss mein Studium ja gut sein.

Also gut aufgepasst, damit ihr den Weihnachts-Grinchs und Plätzchen-Verweigerer da draußen, die euch nach dem dritten Plätzchen schief anschauen und fragen „sicher, dass du noch mehr davon essen willst“, so richtig was erzählen.

Aber der Reihe nach: es geht um das Glückshormon Serotonin, eines der wichtigsten Hormone in unserem Körper. Dieses kann man nicht aufnehmen, sondern wir müssen es im Gehirn selbst produzieren. Und dafür brauchen wir Tryptophan. Tryptophan wiederum ist eine essentielle Aminosäure, das heißt sie ist superwichtig für uns. Leider können wir aber Tryptophan nicht selbst produzieren, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen.

 

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Und hier kommen die Plätzchen ins Spiel. Stark Tryptophan-haltige Lebensmittel sind nämlich zum Beispiel Eier, Milchprodukte, bestimmte Getreide und Nüsse. Das bedeutet also, wenn wir Weihnachtsplätzchen essen, nehmen wir damit Tryptophan auf, dass wir im Gehirn in Serotonin umwandeln können und somit machen Plätzchen glücklich. Ich finde, nach dieser Beweisführung schmecken die Marzipanberge, die ich gebacken habe, gleich noch besser!

Natürlich enthalten die Kekse dennoch Zucker und man sollte jetzt nicht gleich die ganze Portion Kekse auf einmal esse. Lieber eins nach dem anderen genießen und zwischendurch mal einen Spaziergang machen. Denn (Zusatztipp) Tageslicht hilft auch bei der Serotonin-Produktion!

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Einhorn-Kekse zu Weihnachten? Na sowieso!

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„Always bake Christmas cookies, unless you can bake Christmas-unicorn-cookies. Than bake Christmas-unicorn-cookies.“

Letzte Woche habe ich mit meiner kleinen Schwester Butterplätzchen gebacken. Und natürlich musste auch der Einhorn-Ausstechen genutzt werden. Einhörner zu Weihnachten? Warum eigentlich nicht. Vielleicht kommt das Christkind ja auf einem Einhorn angeritten, wenn es die Geschenke verteilt, so wie der Weihnachtsmann auf seinem Rentier-Schlitten. So eine Einhorn-Glitzer-Mähne weißt dem Christkind den Weg sicher genauso gut, wie Rudolphs Nase.

So gab es also dieses Jahr nicht nur Sterne, Tannenbäume und Rudolph-Kekse, sondern auch kleine Einhörner mit buntem Streusel-Schweif. Denn wie wir gerade festgestellt haben, sie Einhörner auch ganz prima weihnachtlich.

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Dem Einhorn-Horn werden, laut antiker Sagen, übrigens Zauberkräfte zugesagt. Leider nur so „langweilige“ Heilkräfte. Viel praktischer wären Fähigkeiten, wie magische Putzkräfte, oder Aufräum-Zauber. Denn nachdem wir mit dem Einhorn-Backen fertig waren, standen wir sprichwörtlich „mit beiden Füßen fest in Glitzer[streuseln]“.

Aber als wir dann die Küche wieder einigermaßen geputzt hatten und bei Tee und Kerzenlicht die ersten Einhorn-Plätzchen probiert haben, lag schon ein Hauch Weihnachts-Zauber in der Luft. Vielleicht war das ja ein bisschen von diesem ominösen Einhorn-Zauber?

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Kuchen-Tinder-Profi, oder das perfekte Date zum Nachmittagstee

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Ich bin Tinder-Profi, genauer gesagt Kuchen-Tinder-Profi. (Hier eine kurze Erklärung für die Generation, die nicht weiß, was Tinder ist- keine Sorge, ihr habt bisher nichts verpasst. Tinder ist eine App, auf der man durch links- oder rechts-wischen die Profile der anderen App-Nutzer anziehend findet. Falls man ein „Match“, einen beidseitiger Treffer, landet, wird ein wenig oberflächliche Konversation geführt und diese endet meist mit einem unverfänglichen Date.) Was macht mich also zum Kuchen-Tinder-Profi?

Nun ja, mein Status auf Kuchen-Tinder lautet „Studentin mit Kuchenhunger“ und ich suche nicht nach einem one-night-stand, sondern dem one-afternoon-stand, dem perfekten Date fürs Kaffeekränzchen: er sollte gut aussehen, fein duften und nicht meckern, wenn er aufgegessen wird.

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Also, Wischkastl raus und losgewischt: Trockene Haferkekse nach links, die will ich nicht. Käsefüße auch nach links, irgendwie hab ich gerade mehr Lust auf was Süßes. Die Schwarzwälderkirschtorte sieht zwar verlockend aus, aber für so was Extravagantes hab ich gerade echt nicht die Geduld. Die Biskuitrolle mit Heidelbeermarmelade sieht ganz verlockend aus, mal probeweise nach rechts gewischt. Für die Brownies habe ich leider nicht genug Kakaopulver da, also wieder nach links wischen. Aber der Gugelhupf mit Buttermilch sieht doch ganz nett aus, vielleicht ergibt sich da ja was, also nach rechts gewischt und *zack* „it´s a match!“. Wie wunderbar, dann habe ich doch mein heutiges Kaffeetafel-Date gefunden. Mit Orangenschale im Teig, damit er fein duftet und mit weißer Schokolade und Cranberries herausgeputzt- sieht er nicht klasse aus?

Aber psst.. eine Sache gibt es, die kann ich noch besser als Kuchen-Tindern: und das ist, den Kuchen anschließend zu verputzen. Sollte ich mir je das richtige Tinder holen, ist eh klar: Wenn man Date keinen Kuchen mag, wird das nichts mit uns!

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Gewürzmuffins und der Grusel-Tatort; genug Halloween für 3 Jahre

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Halloween und ich wir werden nicht so warm miteinander. Ich bin allgemein kein Fan von Grusel, Gespenstern und Horror. Horrorfilme schaue ich gar nicht erst an, und bei gefährlichen Stellen beim Tatort halte ich mir normalerweise schon die Augen zu.

Umso schlimmer war für mich damit der Tatort von gestern Abend, der eher ein besserer Horrorfilm war: mit Geistern und Erscheinungen und explodierenden Glühbirnen. Am Liebsten hätte ich mir den ganzen Film über die Decke über den Kopf gezogen, aber leider hat die Neugier gesiegt und somit habe ich die gefährlichen Stellen teilweise doch gesehen. Kann mir mal bitte jemand erklären, warum Menschen in Filmen trotzdem in den Keller gehen, wenn sie wissen, dass es dort spukt? Ich würde schreiend davon laufen und mich daheim in meinem Bett verstecken.

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Aber nein, die tapferen Tatort-Kommissare mussten ja auf dem Dachboden und im Keller nach dem Geist der toten Uroma suchen und ihr dann auch prompt in die kalten, glitschigen Arme laufen. Mein Horror-Budget für Halloween, nein für die nächsten 3 Jahre, ist damit abgedeckt.

Jetzt haben meine Mitbewohnerin die Wohnungstüre ganz fest zugeschlossen, alle Fenster verriegelt und sind in unsere Betten gekrochen. Hoffentlich überstehen wir die Nacht ohne Albtraum und ab morgen ist das Höchste der Halloween-Grusel-Gefühle wieder die Portion Zuckerstreusel auf meinen Muffins. Das schwöre ich bei allen guten Geistern. Auch wenn ich von Geistern wieder ganz viel Abstand nehmen werde- gaaaaaanz viel!

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Apfel Crumble, Tee-Kränzchen und Flachwitze

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Ich möchte an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beste WG überhaupt aussprechen. Dafür, dass wir zusammen laut Musik hören können und dazu schräg mitsingen und tanzen, egal wie schief der Gesang ist, oder das unser Tanzen eher nach Winkekatze aussieht, als nach „hippes Mittanzen“. Danke dafür, dass wir uns ganz unausgesprochen jeden Tag zum „Tee-Kränzchen“ in der Küche einfinden, sodass mein Teekonsum mittlerweile sogar meinen Kaffeekonsum übersteigt (und Danke dafür, dass der Erste der morgens aufsteht, dennoch Kaffee kocht und das Aufstehen somit etwas leichter fällt).

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Danke dafür, dass ihr mich nicht dafür auslacht, dass ich bei 8 Grad und leichtem Nebel, strumpfsockig auf dem Balkon stehe und einen Apfel Crumble fotografiere, bevor ihr diesen endlich essen dürft. Nein, ihr fangt auch schon selber an, Kekse zu backen und diese im Hinterhof zu fotografieren (mit extra Laub im Bild, damit es auch schön herbstlich aussieht). Und Danke, dass ihr über meine Flachwitze lacht, auch wenn ich mit Butter und Zucker deutlich besser umgehen kann, als mit Pointen.

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