{sweet life} der perfekte Cookie. also wirklich perfekt..

Cookies. schon wieder.

So oft habe ich mittlerweile Cookies gebacken, seitdem ich vor etwas über sieben Jahren das erste Mal drüben in Amerika einen weichen, krümeligen Cookie verputzt habe. So viele Cookie Rezepte habe ich in den letzten Jahren gesehen, gelesen, gesammelt, gebacken. So viel Cookies haben Familie und Freunde in den letzen Jahren verputzen dürfen. Und mir ist immer noch nicht langweilig.

Außerdem habe ich inzwischen das perfekte Rezept gefunden, das muss natürlich ein paar Mal getestet werden. Und zwar wirklich perfekt; weich in der Mitte, krümelig am Rand, nicht zu süß und unglaublich vielseitig. Ob mit Kokos, Mango und Schoki, mit Nüssen oder Karamell, alles funktioniert.

Und auch, wenn ich nicht vieles für „perfekt“ befinde, diese Cookies haben das Zertifikat mit Auszeichnung erhalten. Sie stehen damit auf einer Stufe wie, die kalten Finger, nach einem Spaziergang in der Kälte, an einer großen Tasse heißem Tee wärmen und Sonntags ausschlafen bis nach Mittag.

Ein kleiner krümeliger Moment Perfektion. Und genau aus diesem Grund muss ich auch in Zukunft wieder Cookies backen!

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{sweet life} ganz und gar nicht langweiliger Mandelbiskuit mit Schokoglasur und Heidelbeeren

Manchmal sind die einfachsten Dinge am Besten: eine Schüssel Naturjoghurt mit Heidelbeeren zum Frühstück, ein gutes Buch und eine Stunde Ruhe oder ein Strauß Wiesenblumen auf meinem Schreibtisch. Manchmal sind die es die simplen Dinge, die unseren Tag besser machen: von der Sonne geweckt zu werden, ein „Guten Morgen“ vom Mitbewohner oder pünktliche Busse.

Oder ein ganz schrecklich langweiliger Biskuit. Nö, ein Mandelbiskuit mit Schokoladenguss und Heidelbeeren. Vielleicht nicht so ausgefallen wie eine Buttercremetorte oder Macarons, aber einfach; einfach gut.

Und an all die Langweiliger-Biskuit-Verächter: selber schuld, bleibt für den Rest mehr.

Denn manchmal sind es die einfachsten Dinge, die im Gedächtnis bleiben: der Apfelkuchen vom Mitbewohner, ein Lagerfeuer mit lagerfeuer-warmen Marmorkuchen (andere Story) oder ein Nachmittag mit dem neuen Krimi auf der Wiese in der Sonne. Mit Mandelbiskuit. Mit Schoki und Heidelbeerchen. Und der Kuchen ist fertig, da ist die Stunde Ruhe noch nicht um und das Buch gerade erst so richtig spannend geworden.

Aber ich rede zu viel Durcheinander und schweife ab. Denn eigentlich gibt es gar nicht mehr zu sagen, außer dass der Kuchen ziemlich genial (und genial leicht und genial lecker) ist. Beziehungsweise war, denn er ist aufgeputzt. Bis zum letzen Krümel — ich bin dann mal in der Küche, wenn ihr mich sucht..

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{sweet life} Kaffeepause mit Mami; Scones mit Himbeeren und weißer Schoki

Ich sollte lernen und nicht backen. Ich sollte Biochemie lernen, immerhin schreibe ich am Freitag wieder ein Testat und nicht Geböck fotografieren. Ich sollte Biomathe lernen, immerhin kommt da auch noch ein Testat und zwar am Dienstag. Aber stattdessen sitze ich hier und schreibe diesen Blogbeitrag.

Aber es gibt eine Studie, die besagt, dass man in Intervallen lernen soll und zwischendurch ausreichend Pausen machen soll, die Konzentrationsspanne beträgt sowieso nur ca 45 Minuten. Also verbuche ich das hier eben unter Pause.

Und wenn ich hier grad dabei bin, Pause zu machen, dann kann ich auch gleich noch einen Kaffee kochen, mich kurz in die Sonne setzen und mein Buch weiterlesen, das ist gerade so spannend. Vielleicht nehme ich mir dann auch noch eine Hand voll Himbeeren, die haben mich auf dem Markt einfach angelacht, vielleicht backe ich auch noch einmal eine Portion Scones damit, die Kombi aus weißer Schoki und Himbeerchen war nämlich ziemlich gut.

Als ich noch daheim gewohnt habe, beziehungsweise im letzten Schuljahr, als der Stundenplan immer lückenhafter wurde, habe ich diese Kaffeepausen immer mit meiner Ma gemacht. Eine kurze Pause vom Abi-Lernen und ein Tässchen Kuchen zu zweit auf der Terrasse, in der Sonne; das war unser (Freitag-)Vormittags-Ritual. Und danach war mein Lern-Power-Stress-Level-Lebens-Balken wieder in den grünen Bereich hinein aufgeladen und ich hatte wieder zwei Kaffee-Tassen-Symbole als Leben mehr.

Jetzt mach ich die Kaffeepause alleine, aber ich glaub ich schicke meiner Ma noch eine kurze WhatsApp, dass sie sich jetzt auch eine kurze Pause verdient hat und das Rezept für die Scones schick ich ihr gleich mit (ich glaube, die könnten dir auch schmecken Mami..)

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{sweet life} FLI FLA FLU Duell um ein Erdbeertörtchen

Hey du! Ja, du! Wir zwei, wir machen jetzt und hier ein FLI FLA FLU Duell und wer gewinnt, bekommt ein Erdbeertörtchen. Und wenn du nicht gewinnst, bekommst du dennoch ein Erdbeertörtchen. Oder eins mit Erdbeeren, weil  ich für meinen Teil finde sie einfach nur zum Anbeißen, wie sie da stehen. Ich brauche einfach eine Ausrede um jetzt sofort eines zu probieren. Da kommt mir ein FLI FLA FLU Duell gerade recht, denn sag mal, bist du nicht ausnahmsweise meiner Meinung: diese Törtchen sind perfekt.

Wobei — was ist denn heutzutage noch perfekt, in einer Zeit, die ihre Ziele an unerreichbaren Idealen feststeckt? Wie soll ich gleichzeitig in der Uni glänzen, mit 5 Nebenjobs meinen Unterhalt ergänzen und gleichzeitig jeden Abend tanzen gehen. Der perfekte Student schafft das, er braucht schließlich auch nur 5 Stunden Schlaf — in der Woche. Ist am nächsten Morgen um 8 in Biochemie ausgeschlafen, fit und muss sich nicht anstrengen, wach zu bleiben.

Ich finde „perfekt“ ist nicht erstrebenswert. Wer will schon für immer einem Ideal nachlaufen, das sowieso unerreichbar ist, denn sonst wäre es ja kein Ideal, sondern eine Norm. Ich finde es ganz gut, so wie es ist: ich sitze in der Vorlesung und wenn ich müde bin, dann heißt das nur, ich hatte in der Nach davor viel Spaß. Und die Krümmel auf der Hose, die habe ich mir aufgehoben, damit ich auch noch in der Vorlesung noch ein wenig Erdbeertörtchen essen kann — und hey wenn es um Kohlenhydrate geht, ist es sogar Vorlesungsrelevant.

Also: FLI FLA FLU Duell, wir beide jetzt und hier. Und wenn du das nicht so sieht, dann soll mir das auch recht sein: bleibt für mich mehr…

 

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{sweet life} manchmal benötigt es jemanden, der sagt: „alles wird gut; hier iss einen Cookie“

Ich taufe diese Cookies „Alles-wird-gut-Cookies“. Denn manchmal benötigt es einfach jemanden, der einen in den Arm nimmt oder über den Kopf wuschelt – auch wenn dabei die Frisur kaputt geht – und sagt „alles wird gut. hier, iss einen oder zwei oder drei Cookies“. Aber wenn so jemand gerade nicht da ist, backt sich Frau eben selber Cookies. Mit Haferflocken, weißer Schoki, Honig und gemahlenen Haselnüssen.

Denn manchmal gibt es einfach Freitag-Morgende, an denen ich unbedingt einen ofenwarmen Cookie brauche. Un-Be-Dingt. Ob ich einen blöden Traum hatte, das Wetter grau und mies ist, oder ich mich mit einem guten Freund gestritten habe.. oder was auch immer – ihr kennt dieses Gefühl sicher alle – dagegen helfen diese Cookies. Das ist fast schon Zauberei, wie diese Alles-wird-gut-Cookies, warm aus dem Ofen die Laune exponentiell steigern.

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