Beeren Muffins und Eltern Besuch in der neuen WG

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Jetzt sind es doch wirklich schon fast zwei Wochen, die ich in meiner neuen WG wohne. Zeit genug also, um endlich mal alle Kisten auszupacken und alles eingeräumt und aufgeräumt zu haben. Findet meine Mama jedenfalls- denn für heute steht Familienbesuch an. Genauer gesagt, Mama möchte sich meine neue WG mal ansehen.

Nun sind zwei Wochen an sich schon eine ausreichend lange Zeit, aber wenn das Wetter so gut ist, wie die letzten Tage, gehe ich eben lieber schwimmen, oder flätze mich den ganzen Tag lang mit einem guten Krimi in den Schatten, anstatt Kisten und Zimmer zu räumen. Deswegen musste die letzten Tage nochmal ordentlich aufgeräumt werden in der neuen WG, das Zimmer nochmal durchgesucht und ein paar Gegenstände noch einmal umsortiert und umdekoriert.

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Ach und die Küche musste ja auch noch geputzt werden. Das kleine und für mich vollkommen passable Chaos, das in unserer WG Küche herrscht, auf Vordermann bringen und für Mama-Augen herrichten. Obwohl im Moment nur 2 Mädels in dieser Küche werkeln, muss noch einiges von den Vor-Bewohnern, unter anderem 2 Jungs, ausgemistet werden- leere Flaschen und Bierdosen, alte Gewürzsammlungen und klebrige Strohhalme. Aber mit jeder Mülltüte, die in den letzten 2 Wochen aus der Küche geflogen ist, sah es ein bisschen ordentlicher und sauberer aus.

Also, Mama darf kommen. Und falls ihr der (verschwindend geringe- Ehrenwort!) Staub in den Ecken doch auffällt, gibt es eben anschließend Beeren-Muffins und Kaffee. Dann wirkt es gleich wieder ganz wunderbar wohnlich.

Und wenn wir sowieso schon dabei sind- verglichen mit den 3 verschiedenen Wohnheimen, in denen ich nun bereits gewohnt habe, ist unsere WG eine Oase der Sauberkeit, Ordnung und Ruhe!

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{sweet life} Lemon Curd Frozen Joghurt mit Heidelbeeren und Vollkornkeksen – still addicted

Still addicted- immer noch absolut Eis-süchtig. Jetzt ist es sogar soweit gekommen, dass ich mir eine Eismaschine zugelegt habe. Aber sie war reduziert und ein absolutes Schnäppchen, denn Schnäppchen-Schießen habe ich hier in Schwaben mittlerweile gelernt. Und weil sie so ein Schnäppchen war, ist es auch gar nicht schlimm, dass ich mir jetzt, zwei Monate bevor ich ins Ausland gehe, noch eine Eismaschine zugelegt habe. Das war absolut notwendig und gerechtfertigt. Ja?

Außerdem hat sich meine WG gefreut, dass sie jetzt neben Kuchen, Cookies und Pfannkuchen auch noch selbstgemachtes Eis verputzen dürfen. Damit ist doch sowieso schon geklärt, dass ich die Eismaschine nur gekauft habe, um meine WG glücklich zu machen, nicht etwas weil ICH es bin, die so absolut Eis-süchtig ist.

Zwar ist Zitroneneis nicht meine Nummer 1 in der All-time-Lieblings-Eis-Hitliste, aber selbstgemachtes Frozen Yoghurt mit selbstgekochtem Lemon Curd (Rezept hier), ein paar Heidelbeeren vom Obstmann und Vollkornbutterkeksen für den >>crunch<<, ist schon ziemlich genial. Schon allein dafür, dass ich letzte Woche den einzig sonnigen Vormittag damit verbringen konnte, in der Sonne auf unserem Balkon zu sitzen, ein kurzes Blumenkleidchen an und die Sonnenbrille im Haar, das erste selbstgemachte Eis aus der eigenen Eismaschine verputzend- schon allein dafür hat es sich gelohnt. (Und die Eismaschine war schließlich wirklich ein Schnäppchen.)

Tja, nun werde ich also die nächsten zwei Monate noch Unmengen an Eis rühren müssen, alle Lieblingssorten meiner Mitbewohner und viele andere „fancy“ Sorten ausprobieren. Deswegen suche ich auch im Moment noch ganz wild nach tollen Eisrezepten- also schickt mir am Besten euere Lieblingsrezepte. Und wenn in ein paar Tagen die nächsten Klausuren vorbei sind, werde ich meine Eismaschine auf Hochtouren laufen lassen, schließlich soll das Wetter sich jetzt auch endlich wie Juni verhalten. Vielleicht bekommt dann sogar Petrus eine Kugel Eis ab, wenn er sein Versprechen diesmal wirklich hält- aber nur, wenn er schnell ist, denn das >FroYo< mit Lemon Curd, Heidelbeeren und Vollkornkeksen ist schon ziemlich gut. Lasst euch das von einer Eis-addicted-Foodbloggerin sagen.

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{sweet life} Erdbeer-Heidelbeer-Pfannkuchen mit Lemoncurd; es heißt Pfannkuchen!!

Ich mache interkulturelle Kompetenz. Nicht nur in der Uni Spielchen spielen, als Übung für das kommende Auslandsjahr, nein in echt. In „real life“ sozusagen, in der heimlichen Schwabenhauptstadt Tübingen. Noch genauer gesagt in meiner WG, wo im Moment nicht nur die Austauschstudenten etwas internationales Feeling verbreiten, sondern auch immer wieder innerdeutsche interkulturelle Kompetenz verlangt ist. Eine Krisenvermittlung zwischen Bayern, Schwaben, Baden und den übrigen Nordlichtern.

Streitgespräche die geklärt werden müssen, wo der Unterschied zwischen Pfannkuchen und Omelett liegt, wie man das Wort „Balkon“ ausspricht oder einfach nur, welcher Fußballverein denn der einzig Wahre ist.

Also aus den Fußball-Angelegenheiten halte ich mich absolut raus, aber dass ein Pfannkuchen nicht das Gleiche wie ein Omelett ist, weiß ja wohl jeder. Kompliziert wird es dann, wenn es nicht mehr nur um Omelett und Pfannkuchen, sondern auch darum geht, ob es Pfannkuchen, Berliner oder Krapfen heißt.

Ich hab das recherchiert, eine Studie aufgesetzt, sowohl im Internet nachgelesen, als auch im Bayrischen Koch- und Backbuch (und das ist ein ziemlicher Schmöker). Omelett besteht aus Eiern, eventuell ein wenig Milch und Käse und dazu Gemüse. Pfannkuchen hingehen enthalten viel Milch, Eier und vor allem Mehl. Punkt Ende aus, ein Omelett ist kein Pfannkuchen. Es heißt Pfannkuchen! Pfannkuchen und nicht Omelett. Also, wenn ich einmal engstirnig und intolerant bin, dann jetzt. Pfann-ku-chen!

Und als letztes Argument: diese fabulösen Erdbeer-Heidelbeer-Pfannkuchen. Nix Omelett- Pfannkuchen und sehr feine noch dazu, mit frischen Beeren und selbstgekochtem Lemoncurd (Rezept findet ihr hier). Zum Frühstück, Mittagessen, oder wenn es mal wieder später wurde morgens mit dem Frühstück auch als Kombination, dann gibt es sogar ausnahmsweise zwei Stück. Eine Kugel Vanilleeis wäre dazu auch noch ganz passabel.

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{sweet life} Überraschungsgeburtstagskuchen mit Heidelbeeren und weißer Schokoladen Ganache

Ich liebe Überraschungen. Also, ich liebe es, Überraschungen zu planen. Die Voraussetzung für gelungene Überraschungen ist allerdings Geduld und tja – Fehlanzeige. Wenn ich jemanden überraschen möchte, dann bitte jetzt und gleich sofort. Klar weiß ich:  „Vorfreude ist die schönste Freude“, aber geduldig abwarten kann ich einfach nicht.

Meine Schwester C weiß Bescheid, die hat nämlich ihr Weihnachtsgeschenk auch schon mal Tage im Voraus bekommen, weil ich es einfach nicht abwarte konnte, zu sehen, wie sie sich freut. Aber eigentlich  egal, ob Weihnachtsgeschenke, Lieblingskuchen oder Geburtstagsgeschenke – ich kann den Moment einfach nicht abwarten, in dem sich zeigt, ob die Überraschung gelungen ist oder  nicht.

Mein Ungeduldslevel lag also bei ungefähr dröfltausend, bis ich endlich die Wunderkerze auf der Überraschungs-Geburtstagstorte anzünden durfte. Angefangen schon zwei Tage vorher beim Kuchen backen, dann mit Hilfe des Mitbewohners am Tag vorher noch ein paar Fotos im Lieblingspulli gemacht (hat er übrigens klasse gemacht, ich engagiere ihn wohl als Assistent-Auslöser-Auslöser) und dann die Stunden und Minuten gezählt.

Aber letzten Endes gabs dann doch ein Happy End, der Kuchen wurde von keinem Mitbewohner heimlich nachts aufgenascht, ich habe den ultimativen Gedulds-Test bestanden und das Geburtstagskind hat sich (zum Glück) sehr gefreut. Mein Glücklichkeitslevel bei drölftausendundeins wurde dann auch der Punkt „Geburtstagstorte im Bett Frühstücken“ von der to-do-Liste gestrichen.

Genug geredet. Jetzt gibts Überraschungstorte mit weißer Schokoladen-Ganache und Heidelbeeren!

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{sweet life} von Pferden mit Geweih und Blau-Bären

 „off to canada“ mit dem Ziel vor Augen, mindestens einen Elch und einen Bären mit dem Objektiv einzufangen – einen Bären habe ich schon einmal in freier Wildbahn gesehen, allerdings ist das schon etwas länger her und er war leider schnell wieder in den Wäldern des Algonquin National Parks verschwunden – ein Pferd mit Geweih (auch bekannt als Elch) jedoch würde ich gerne, natürlich auf mindestens einige Meter Sicherheitsabstand gerne sehen.

 Ich hab jedoch gehört, in den Wäldern des Jasper National Parks sollten Elche des Öfteren zu sehen sein, die Chancen stehen also gut, dass ich euch in absehbarer Zeit ein Foto präsentieren kann. Bis dahin müsst ihr euch mit Bildern von Bären begnügen – mit Blaubären in ihrem natürlichen Umfeld. Frisch gepflückt vom Feld sind diese letztens in eine Blueberry Pie gewandert und haben damit die Vorfreude auf das Kanada-Abenteuer noch gesteigert (British Columbia ist der Blueberry-Bundesstaat..)

 

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