{sweet life} Schokoladentarte mit Himbeeren

Diese Schokoladentarte ist ein Knaller. Sie wandert direkt vom Löffel auf die Hüfte; Ein Traum aus Schokoladenganache, einer Schicht Karamellsauce und frischen Himbeeren. Oder auch tiefgekühlten, wenn der Kühlschrank über Nacht den Turbo angestellt hat und mal eben alles schockgefrostet hat. Aber auch dann ist die Tarte absolut unwiderstehlich, wer einmal den Löffel an den Mitbewohner gegeben hat, bekommt ihn nicht mehr wieder.

Das Rezept für eine Schokoladentarte hatte ich irgendwann mal auf Pinterest entdeckt und seitdem war es mir im Hinterkopf geblieben. Und irgendwann letzte Woche abends dann musste unbedingt noch irgendwas gebacken werden. Irgendwas mit viel Schokolade und frische Himbeeren und Karamellsauce hatte ich halt gerade zufällig da..

Tja, nur leider war es draußen schon dunkel, als die Tarte endlich fertig war. Und trotz großer Licht-Stativ-Kamera-Einstellungs-Aktion wurden die Bilder nicht so wirklich schön. Also musste ich meine WG noch einen Tag vertrösten, habe die Tarte noch eine Nacht in den Kühlschrank gestellt, der prompt auch protestiert hat und aus den frischen Himbeeren mal eben TK Himbeeren gefrostet hat. Naja, am nächsen Abend war die Tarte dann weg- aufgeputzt bis zum letzten Keksbrösel und Minzblättchen.

Direkt vom Löffel auf die Hüfte gewandert, aber jeden Haps wert. Jedoch hatten wir Sie uns auch redlich verdient, nachdem wir davor Fußball spielen waren, bis es dunkel wurde; Da darf man dann danach auch eine absolut knallermäßige Schokoladentarte verspeisen.

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{sweet life} Pancakes mit Mango und Karamell; mitten unter der Woche

Pancakes zum Frühstück, mitten im Semester, mitten in der Woche, mitten am Vormittag. Einfach so, um den ausnahmsweise vorlesungsfreien Tag auf längeres vollständig zu nutzen. Pancakes mit Karamellsauce und Mango um ein wenig Sonne auf den Teller zu bringen, weil nun auch im Schwabenländle morgens das Nass-Grau-Novemberwetter angekommen ist.

Um ein wenig Urlaubsgefühl aus dem Sommer aufkommen zu lassen, denn die Postkarten und Fotos liegen zwar noch nicht mehr ganz oben auf meinem Zettelhaufen, der sich wohl Schreibtisch nennt, aber die Erinnerungen sind noch da; an die Pancakes mit Ausblick auf schneebedeckte Rocky Mountains, oder bei Sonnenaufgang direkt direkt am Pazifik.

Pancakes zum Frühstück, mitten unter dem Semester, mitten unter der Woche, das klingt nach Aufwand und Stress. Ist es aber nicht; vorbereitet und gebacken in 10 Minuten, das dauert auch nicht länger, als Aufbacksemmeln in den Ofen zu schieben, oder zum Bäcker rüberzulaufen. Und nebenbei kann man auch noch Kaffee kochen, frisches Obst herrichten und der Familie guten-Morgen-Grüße zu schicken – da soll noch einmal einer behaupten, ich wäre nicht Multitasking-fähig.

Und dann gibt es frische Pancakes zum Frühstück. Zwar nicht in Kanada, nicht mit Aussicht auf die Rockies, sondern die Schwäbische Alb und nicht am Pazifik, wenn man das Poster in der Wohnheimsküche nicht zählt, aber dennoch; ein bisschen Fernweh ist gestillt.

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{sweet life} fix-flotte Creme Caramel, denn das Leben ist kurz

Das Leben ist zu kurz für abwarten und Tee trinken. Immer nur Suppe und Salat ist langweilig – also nichts gegen Kürbissuppe und Co oder frisches Gemüse, aber manchmal ist einfach keine Zeit dafür und dann gibt es den Nachtisch zuerst.

Und weil das so ist, habe ich manchmal auch nicht die Geduld, drei Stunden Ofen-TV zu sehen, Eier mit Sahne ganz vorsichtig Milliliter für Milliliter zu temperieren oder die Sekunden des Weckers mitzuzählen. Manchmal ist die Zeit einfach zu kurz für abwarten und Tee trinken.

Also nichts gegen Tee trinken, aber so ein Kaffee spielt da schon in einer anderen zeitlichen Kategorie. So einen Espresso kann man – laut dem Dirigenten meiner Uni Big Band – zwischen zwei gestoßenen Viertelnoten wegtrinken.

Oder in der Zeit, die dieses Rezept an Aufwand bietet (naja fast), denn diese Alibi Creme Caramel ist so flott-fix zusammengerührt, im Ofen gestockt und mit selbstgekochtem Karamell serviert, dass der Nachtisch schon fast vor dem Hauptgang serviert werden könnte..

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{sweet life} Apfelstrudel mit Karamellsauce

Ich bin ein Apfelstrudel-Fan. Mit oder ohne Rosinen. Mit oder ohne Topfenfüllung. Mit dickem oder dünnem Strudelteig. Apfelstrudel ist Apfelstrudel. Und ich bin ein Apfelstrudel-Fan.

Apfelstrudel ist das Fangen-Spielen im Gemüsebeet bei meiner Uromi von früher, ist mit meiner Oma zusammen in der Küche stehen, ist mit meiner Familie nach einem langen Skitag einen Einkehrschwung auf der Hütte zu machen, ist ein regengrauer Nachmittag mit großen Teetassen und dicken Socken.

Und obwohl ich gleich drei Apfelstrudel aus dem Ofen geholt hatte und die erste Reaktion eigentlich war „och danke, aber ich hab gerade keinen Hunger“, so saßen nach kurzer Zeit doch alle da, ein Stück Apfelstrudel mit etwas Karamellsauce auf dem Teller und ein Lächeln auf den Lippen.

Muss ich noch mehr sagen? Apfelstrudel? Karamellsauce?

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{sweet life} Pasteis de Nata (portugiesisches Weihnachtsgebäck) mit ouugie-chewy-Karamelllllsauce

Pasteis de Nata sind in aller Munde. Also das nehme ich jedenfalls an, denn jeder Blogger hat sein eigenes – höchstpersönlich erfundenes und auf jeden Fall allerbestes – Rezept dafür und wer isst denn sonst bitte diese Köstlichkeiten, wenn nicht die Blogger selbst? Naja, und die Portugiesen: ich kenne mich zwar nicht aus mit portugiesischen Gewohnheiten, Backrezepte, Kultureigenheiten oder der Sprache.. aber ich habe vernommen, dass es sich um Weihnachtsgebäck handelt. Aber ihr wisst ja, dass Weihnachtsplätzchen und Gebäck bei mir immer gehen – all-year-christmas-baking sozusagen – und deswegen habe ich nicht bis zum 24. gewartet (oder ist das in Portugal am 25.?26.? 6.1.? – ihr seht) sondern mich sofort in die Küche gestellt.

pasteis.de.nata

Dazu gab es noch ultimativ leckere ouugie-chewy Karamellsauce. Diese hat ihre klebrigen Spuren vom Topf bis in meinen Bauch hinterlassen und dort ein wahres mmmmmmh geschaffen.

pasteisddenata

Und um den anderen zig Bloggern zu folgen, muss natürlich auch ich euch weiß machen, dass genau mein Rezept das allerbeste, alleeleckerste, allereinfachste und höchstpersönlich für euch kreiert, weswegen absolut einzigartig (nicht) ist. Aber gut. Was Frau eben nicht alles macht um an solche Köstlichkeiten heranzukommen.

Wer aber nicht mag, den will ich nicht zu seinem Glück zwingen. Pff: bleibt für mich mehr!

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