Der Nachthimmel schmeckt nach Orange und Kokos.. vielleicht

DSC04833

Sterne haben mich schon immer fasziniert. Es liegt vielleicht daran, dass ich ein Stadtkind bin und man in München bei Nacht fast keine Sterne sieht, aufgrund des ganzen Streulicht. Aber mein Bett daheim steht unter einem Dachschrägenfenster und trotz der Großstadtlichter versuche ich jeden Abend die Sterne am Himmel zu entdecken. Manchmal schlafe ich dabei auch bei offenem Rollo ein.

So habe ich in Tübingen gar nicht oft genug den Kopf in den Nacken legen können und die Sterne über den Feldern beobachten können, wenn ich nachts spät nach Hause gekommen bin, oder wir im Sommer auf das Dach unseres Hauses geklettert sind.

Und auch hier in Amsterdam kann ich, wenn ich auf meinem Balkon stehe und den Kopf zurücklege, die Sterne sehen. Jedenfalls, wenn der Himmel wolkenfrei ist. Dann kann ich sogar den großen Wagen erkennen.

DSC04835

Denn die einzigen Sternbilder die ich kenne, sind der große und der kleine Wagen und Cassiopeia. Die hatte ich nämlich früher als Leuchtsterne über meinem Bett kleben. Vielleicht ist das der Grund, warum ich heute daheim immer die Sterne am Himmel suche- weil früher die Leuchtsterne direkt über mir waren, wenn ich einschlafen wollte.

Naja, jedenfalls wollte ich Weihnachtsplätzchen backen und habe diese tollen silbernen glitzernden Sterne gefunden und habe entschieden, dass ich unbedingt die Sterne vom Himmel backen muss. Aber wie schmecken die Sterne und wie riecht es im Himmel? Ich habe beschlossen, dass der Nachthimmel nach Orange schmeckt und im Winter ein wenig nach Kokosflocken. Die Kokosflocken natürlich wegen dem Schnee, der hoffentlich irgendwann kommt.. darauf warte ich auch schon ganz sehnsüchtig. Und wenn ich über Weihnachten daheim bin, werde ich jeden Abend bei geöffnetem Rollo einschlafen und versuchen die Sterne zu sehen- und hoffentlich morgens aufwachen und sehen, dass mein Fenster eingeschneit ist.

DSC04839

Weiterlesen

Advertisements

{sweet life} versprochen ist versprochen, also gibt es eben Kokos Limetten Kuchen

Da liegt man morgens schön eingepackt unter drei Decken im warmen Bett, das Lieblingskissen im Arm, kann noch eine halbe Stunde schlummern und dann? Fällt einem siedend heiß ein, was man vergessen hat. Kuchen backen. Natürlich wird das Bett mit jeder Minute gemütlicher und das Aufstehen weniger verlockend, aber versprochen ist versprochen und ich habe noch kein Versprechen je gebrochen.

Und was bäckt man überhaupt? Schokolade ist langweilig, Zitrone nicht eingekauft. Stattdessen liegen noch ein paar Limetten in der Obstschale und ein letzter Rest Kokosflocken in der Vorratskiste. Also macht man einen auf „wir holen uns das Sandstrand-Feeling zurück“ und bäckt einen Limetten-Kokos-Kuchen. Und solange er im Ofen ist, kann man ja noch mal unter die Decke schlüpfen. Jedenfalls solange, bis einem einfällt, dass man ja gleich in die Vorlesung muss. Was für ein Chaos.

Weiterlesen

{sweet life} der perfekte Cookie. also wirklich perfekt..

Cookies. schon wieder.

So oft habe ich mittlerweile Cookies gebacken, seitdem ich vor etwas über sieben Jahren das erste Mal drüben in Amerika einen weichen, krümeligen Cookie verputzt habe. So viele Cookie Rezepte habe ich in den letzten Jahren gesehen, gelesen, gesammelt, gebacken. So viel Cookies haben Familie und Freunde in den letzen Jahren verputzen dürfen. Und mir ist immer noch nicht langweilig.

Außerdem habe ich inzwischen das perfekte Rezept gefunden, das muss natürlich ein paar Mal getestet werden. Und zwar wirklich perfekt; weich in der Mitte, krümelig am Rand, nicht zu süß und unglaublich vielseitig. Ob mit Kokos, Mango und Schoki, mit Nüssen oder Karamell, alles funktioniert.

Und auch, wenn ich nicht vieles für „perfekt“ befinde, diese Cookies haben das Zertifikat mit Auszeichnung erhalten. Sie stehen damit auf einer Stufe wie, die kalten Finger, nach einem Spaziergang in der Kälte, an einer großen Tasse heißem Tee wärmen und Sonntags ausschlafen bis nach Mittag.

Ein kleiner krümeliger Moment Perfektion. Und genau aus diesem Grund muss ich auch in Zukunft wieder Cookies backen!

Weiterlesen

{sweet life} Geständnis einer Schokosüchtigen und selbstgemachte Bountys ‚vegan‘ — hooray

 

Ich muss gestehen, Schokolade ist vor mir nicht sicher. In keinster Form. Schoki, Schokokuchen, heiße Schoki, Schokomüsli (das aber nur an besonderen Morgäähn) oder Schokoriegel.

Hey. Warum das Gelächter? Ich weiß, ich weiß: wusstet ihr alle schon, dass ich schokoverrückt bin, bis über beide Ohren. Aber ich hab echt versucht, euch hier etwas anzuvertrauen, mir Mut zugeredet (also ein Stück Schoki in den Mund geschoben) und tief durchgeatmet. Und jetzt behauptet ihr, schon zu wissen, dass ich verrückt nach Schoki bin? Na wupi

 

Wie dem auch sei, ich ernähre mich natürlich nicht wirklich in dieser Übertreibung von Schoki (auch wenn ich das gern würde) und erst recht nicht von Schokoriegeln. Das ist mir nämlich zu blöd mit dem ganzen Verpackungsmüll. Aber die Idee, Bountys selber zu machen, noch dazu vegan und mit vollkommen easypeasy Rezept, hat mich sofort überzeugt. Nur hat es irgendwie 1,5 Jahre gedauert, bis ich es endlich geschafft habe, die Idee in die Tat umzusetzen..

Aber es hat sich gelohnt. Ab-so-lut unglaublich lecker schoooooki. Bitte nehmt sie mir weg, sonst sind sie bald alle weg. Damit ich nicht so ganz allein die Reden in meinem neugegründeten Bounty-Schoki-Sucht-Club schwingen muss, hier das Rezept. Dann kann ich vielleicht ganz bald euere Beantragung-auf-Mitgleidschafts-Zettel für den B-S-S-Club entgegen nehmen..

 

Weiterlesen

{sweet life} fancy Kokos-Milchreistörtchen mit Vollkornkeksboden und Fruchtsauce

Da steht es. Im Mittelpunkt mit nichts drumherum und nebenan, ganze Aufmerksamkeit fokussiert auf das Törtchen. Es errötet, so viel Aufmerksamkeit ist es nicht gewohnt. Doch die leichte Röte steht seiner ansonsten vornehmen Blässe gut.

Ganz fein kommt es nämlich daher, das Kokos-Milchreis-Törtchen mit Vollkornkeks-Krümel-Boden und Beerensauce. Edel und schick, aber auch mit einem, wenn auch sehr großen, Haps zu verspeisen. Ich sag nur „klein aber oho“.

Eine feine Tanzmusik im Hintergrund und schon sieht man das Törtchen auf einem feinen Ball, oder aber man verspeist es in der Sonne sitzend auf dem Balkon. Denn jetzt endlich endlich endlich habe auch ich frei. Und was gibt es Besseres als so eine Kaffeepause mit einem kleinen feinen Milchreistörtchen in der Sonne?

Und würde mich jemand fragen, ob ich auf einen Ball gehen möchte, ich würde leicht erröten. Naja vielleicht war der letzte Satz ein Wunschgedenken, aber ich geh ja auch nicht auf einen Ball. Nö um das Törtchen zu verdauen spiele ich eher schon eine Runde Basketball. (Schlechter Wortwitz ahoi)

Wie auch immer, hier kommt das Rezept..

Weiterlesen