Ombre Pancakes und warum ich lieber nicht zur königlichen Familie gehören möchte

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Eine Freundin verlieh mir neulich den Titel „Königin des Frühstücks“. Wir hatten an dem Morgen ein entspanntes und vor allem ausgedehntes Frühstück geplant und somit hatte ich verschiedene Beeren, heißen Kaffee, frisch gepressten Orangensaft und einen Stapel Pancakes aufgedeckt; Was man eben für ein schönes, langes Frühstück so braucht.

„Königin des Frühstücks“ also- somit habe ich mal eben den Ritterschlag, das Einheiraten in die königliche Familie und die Krönung zur Königin, nachdem der Ehemann als „echter“ Adeliger natürlich offizieller Thronfolger, leider aber unglückerweise bei einem Unfall mit dem Pferd in der Badewanne erstickt vorgefunden wurde.

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Dabei wollte ich nie wirklich zur königlichen Familie gehören, auch das Prinzessinnen-dasein war für mich nie so ganz das Glitzernde Gelbe vom Ei. Immer müsste man schicke Kleider tragen, kein Jogginghose-Tag, kein Casual-Friday, kein Sonntag im Schlafanzug. Ich müsste in hohen Schuhen zu feierlichen Anlässen stolzieren und dann brav stundenlange Reden über mich ergehen lassen und wenn mir beim Krone-zurecht-rücken ein bisschen Nagellack vom kleinen Finger absplittern würde, wäre das wohl das gefährlichste am ganzen Tag.

Ich könnte noch weitaus mehr Argumente aufführen, warum ich eindeutig nicht zur königlichen Familie gehören möchte, aber ihr würdet wahrscheinlich vor eueren Bildschirmen einschlafen, wie ich, wenn ich stundenlang Familienstammbäumen auswendig lernen müsste, um beim nächsten Treffen mit dem Thronfolger von Was-weiß-ich-wo mich nicht wieder zu blamieren. Kurzgesagt, ich bin froh, dass ich nur „Königin des Frühstücks“ bin- denn frühstücken kann ich im Schlafanzug und muss deswegen nicht die ganze Zeit befürchten, dass der königliche Hof-Fotograf gleich um die Ecke biegt.

Und wenn mir beim Pfannkuchen ausbacken ein wenig Nagellack vom kleinen Finger absplittert, dann ist das auch nicht weiter schlimm.

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{sweet life} Pancakes–Rocky–Mountains mit Ahornsirup und Obst.

 

Ich habe Fernweh. Sehnsucht nach Urlaub und Abendteuern. Schwelge in Erinnerungen an den letzten Sommer in Kanada. Träume davon, morgens auf dem Klappbett im Wohnmobil aufzuwachen, vom Meer geweckt, weil jemand vergessen hat die Fenster in der Fahrerkabine zu schließen (und wir deswegen auch ein Dutzend Stechmücken im Auto hatten). Wünsche mich wieder zurück an den Campground auf Vancouver Island, direkt am Pazifik, zum Frühstück mit Pancakes und Ahornsirup.

Von unseren Wohnmobil-Urlauben könnte ich ja ohnehin einige Geschichten mehr erzählen. Davon, dass anfangs immer der Rauchmelder anging, wenn die Frühstückspancakes in der Pfanne vor sich hin schmurgelten. Davon, dass im ersten Wohnmobil in engen Kurven die Küchenschränke gerne mal aufgingen und die Bagels hinaus fielen. Davon, dass wir aus jedem Urlaub Pancake-Mischung und Ahornsirup mit nach Deutschland eingeführt haben, immer gut verpackt in 5 Walmart-Plastiktüten, damit auch ja nichts kaputt geht oder ausläuft.

Davon, dass drei Wochen Abenteuer unglaublich schön sind, vor allem wenn man so Wetterglück hat, wie wir. Davon, dass man nach drei Wochen Abenteuer aber auch wieder froh ist, eine Türe hinter sich zu zu ziehen und mal ein wenig Zeit für sich allein zu haben.

Davon, dass ich allerdings, wenn ich dann wieder in meinem Studentenzimmer sitze, doch wieder Fernweh bekomme. Davon, dass sich deswegen Pancakes mittlerweile unter meinen Frühstücks-Favoriten befinden und ich so oft wie möglich morgens eine kleine Portion backe (natürlich nur, wenn ich nicht gerade um 8 Uhr morgens Uni habe). Oder eben, wenn wir sowieso frei haben, dann wird gleich eine größere Menge Pancakes gebacken, also nicht nur ein Stapel Pancakes, sondern gleich ein ganzes Gebirge Pancakes, sozusagen die Pancakes-Rocky-Mountains.

Apropos Rocky-Mountains: dort hatten wir letzten August sogar einen kurzen Moment Schnee. Dagegen ist ja Schneeregen im April gar nichts.

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{sweet life} Bananen Buttermilch Pancakes mit Schokolade

Es ist gerade so unglaublich still und leer in unserer WG. Alle Mitbewohner sind daheim oder machen Urlaub; naja fast alle, jedenfalls so viele, dass es einfach absolut ruhig ist. Normalerweise wache ich morgens auf und höre, wenn ich daraufhin von meinem Zimmer in die Küche tapse um Kaffee zu kochen, mindestens drei Wecker klingeln piepsen oder Musik spielen.

Aber gerade eben, wo ich anscheinend die einzige aus unserer WG bin, die noch morgens aufstehen muss, um zu lernen oder zum Praktikum in die Uni zu fahren, ist es mir einfach zu langweilig, zu leer und vor allem zu ruhig morgens.

Es ist noch nicht einmal jemand da, mit dem ich meinen Pancake-Stapel teilen könnte, denn vor dem späten Vormittag lässt sich von den noch dagebliebenen Mitbewohnern keiner in der Küche blicken und dann bin ich meist schon im Labor und kümmere mich eher darum, wie viel Mikroliter von welcher Substanz ich in meinen Mastermix pipettiere und nicht darum, wie viel Mehl und Zucker in meinen Teig kommen.

Aber ich beschwer mich nicht. Noch gute drei Wochen und dann habe ich auch mal ein wenig frei. Bis dahin, backe ich eben morgens, die Musik laut aufgedreht und mitsingend, Buttermilch-Bananen-Pancakes, um die Laune oben halten – und wenn es regnet, oder der Tag ganz stressig wird gibt es eben auch noch Schokolade obendrauf.

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{sweet life} Pancakes mit Mango und Karamell; mitten unter der Woche

Pancakes zum Frühstück, mitten im Semester, mitten in der Woche, mitten am Vormittag. Einfach so, um den ausnahmsweise vorlesungsfreien Tag auf längeres vollständig zu nutzen. Pancakes mit Karamellsauce und Mango um ein wenig Sonne auf den Teller zu bringen, weil nun auch im Schwabenländle morgens das Nass-Grau-Novemberwetter angekommen ist.

Um ein wenig Urlaubsgefühl aus dem Sommer aufkommen zu lassen, denn die Postkarten und Fotos liegen zwar noch nicht mehr ganz oben auf meinem Zettelhaufen, der sich wohl Schreibtisch nennt, aber die Erinnerungen sind noch da; an die Pancakes mit Ausblick auf schneebedeckte Rocky Mountains, oder bei Sonnenaufgang direkt direkt am Pazifik.

Pancakes zum Frühstück, mitten unter dem Semester, mitten unter der Woche, das klingt nach Aufwand und Stress. Ist es aber nicht; vorbereitet und gebacken in 10 Minuten, das dauert auch nicht länger, als Aufbacksemmeln in den Ofen zu schieben, oder zum Bäcker rüberzulaufen. Und nebenbei kann man auch noch Kaffee kochen, frisches Obst herrichten und der Familie guten-Morgen-Grüße zu schicken – da soll noch einmal einer behaupten, ich wäre nicht Multitasking-fähig.

Und dann gibt es frische Pancakes zum Frühstück. Zwar nicht in Kanada, nicht mit Aussicht auf die Rockies, sondern die Schwäbische Alb und nicht am Pazifik, wenn man das Poster in der Wohnheimsküche nicht zählt, aber dennoch; ein bisschen Fernweh ist gestillt.

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{sweet life} die Quinoa-Group und schon wieder Pancakes #thihi

Ich glaube die Beschreibung Pancake-süchtig trifft mich derzeit ganz gut.

Dazu trägt wahrscheinlich die Tatsache bei, dass ich derzeit ausnahmsweise und überhaupt an gar keinem Tag der Woche um 8 in der Uni sein muss und deswegen morgens gemütlich frühstücken kann.

Dazu trägt wahrscheinlich die Tatsache bei, dass ich ein super-easy-peasy Rezept gefunden habe, dass sich in 3 Minuten zusammenrühren lässt, die Zutaten hab ich immer da und schon hat man innerhalb von 10 Minuten warme Pancakes. Da sagt doch keine Nein?!!

und außerdem wollte ich unbedingt-unbedingt einmal mit Quinoa backen, von dem alle erzählen, nur die Sofie hat es mal wieder verpeilt. tja, jetzt gehöre ich auch zur Quinoa-Group, bin ein Insider. aber eigentlich habe ich nur ein Teil Quinoa mit zwei Teilen Wasser gekocht, abgegossen und davon ein wenig in meinen Pancake-Mix gemischt. ob das jetzt irgendwelche Auswirkungen auf den Gesundheits-Faktor hatte, keine Ahnung.. lecker waren die Pancakes auf jeden Fall.

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