{sweet life} Lemon Curd Frozen Joghurt mit Heidelbeeren und Vollkornkeksen – still addicted

Still addicted- immer noch absolut Eis-süchtig. Jetzt ist es sogar soweit gekommen, dass ich mir eine Eismaschine zugelegt habe. Aber sie war reduziert und ein absolutes Schnäppchen, denn Schnäppchen-Schießen habe ich hier in Schwaben mittlerweile gelernt. Und weil sie so ein Schnäppchen war, ist es auch gar nicht schlimm, dass ich mir jetzt, zwei Monate bevor ich ins Ausland gehe, noch eine Eismaschine zugelegt habe. Das war absolut notwendig und gerechtfertigt. Ja?

Außerdem hat sich meine WG gefreut, dass sie jetzt neben Kuchen, Cookies und Pfannkuchen auch noch selbstgemachtes Eis verputzen dürfen. Damit ist doch sowieso schon geklärt, dass ich die Eismaschine nur gekauft habe, um meine WG glücklich zu machen, nicht etwas weil ICH es bin, die so absolut Eis-süchtig ist.

Zwar ist Zitroneneis nicht meine Nummer 1 in der All-time-Lieblings-Eis-Hitliste, aber selbstgemachtes Frozen Yoghurt mit selbstgekochtem Lemon Curd (Rezept hier), ein paar Heidelbeeren vom Obstmann und Vollkornbutterkeksen für den >>crunch<<, ist schon ziemlich genial. Schon allein dafür, dass ich letzte Woche den einzig sonnigen Vormittag damit verbringen konnte, in der Sonne auf unserem Balkon zu sitzen, ein kurzes Blumenkleidchen an und die Sonnenbrille im Haar, das erste selbstgemachte Eis aus der eigenen Eismaschine verputzend- schon allein dafür hat es sich gelohnt. (Und die Eismaschine war schließlich wirklich ein Schnäppchen.)

Tja, nun werde ich also die nächsten zwei Monate noch Unmengen an Eis rühren müssen, alle Lieblingssorten meiner Mitbewohner und viele andere „fancy“ Sorten ausprobieren. Deswegen suche ich auch im Moment noch ganz wild nach tollen Eisrezepten- also schickt mir am Besten euere Lieblingsrezepte. Und wenn in ein paar Tagen die nächsten Klausuren vorbei sind, werde ich meine Eismaschine auf Hochtouren laufen lassen, schließlich soll das Wetter sich jetzt auch endlich wie Juni verhalten. Vielleicht bekommt dann sogar Petrus eine Kugel Eis ab, wenn er sein Versprechen diesmal wirklich hält- aber nur, wenn er schnell ist, denn das >FroYo< mit Lemon Curd, Heidelbeeren und Vollkornkeksen ist schon ziemlich gut. Lasst euch das von einer Eis-addicted-Foodbloggerin sagen.

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{sweet life} Heidelbeer Guglhupf mit weißer Schokolade und selbstgekochter Limettenlimonade

 

Ich habe eine Liste. Na gut, ich habe viele Listen, Listen mit Gute-Laune-Liedern, Listen mit Rezepten, die ich mal ausprobieren muss, Listen mit Büchern, die ich noch lesen muss, Packlisten, Adresslisten, to-do-Listen, Einkaufslisten, Listen mit Städten, die ich mal anschauen möchte und Listen mit Dingen, die ich irgendwann mal machen will. Darunter sind auch ziemlich kitschige Dinge, wie Luftballons steigen lassen, Glühwürmchen beobachten und das allerkitschigste überhaupt.. nein, das bleibt erstmal noch geheim.

Auf der Liste stehen Dinge, die ich wahrscheinlich niemals machen werde, einfach weil mir die Geduld dazu fehlt, wie Stricksocken stricken und Yoga. Es stehen Dinge darauf, die zwar nicht viel Zeit erfordern würden, ich aber dann doch nicht auf die Reihe bekomme, wie öfters Zeitung zu lesen oder meine Blusen nach dem Waschen zu bügeln und nicht einfach so in den Schrank zu werfen.

Und auf der Liste stehen Dinge, die ich gerne mal machen würde, aber mir bisher die Zeit dafür nicht genommen habe, wie im Garten im Zelt übernachten, einen Tag so lange im Bett bleiben, wie es geht, einen ganzen Tag nur zu lesen, oder ein Picknick zu machen- mit dem Fahrrad an irgendeinen See oder Fluss fahren, die Füße ins Wasser hängen und Picknick machen. Mit Mamas Original-Nudelsalat, selbstgekochter Limonade und frischem Obst im Gebäck. Einen Gänseblümchenkranz um den Kopf dasitzen und ein Stückchen vom mitgebrachten Kuchen verputzen.

Danach in der Sonne auf dem Gras liegen und Blaubeeren auf der Zunge zerplatzen lassen und vielleicht noch ein Stückchen Limetten-Heidelbeer-Kuchen essen. Und auf dem Heimweg von einem kurzen Sommergewitter überrascht werden (aber nur so einem ganz kurzen Platzregen).

Müsste ich mal machen- wenn das wenn nicht wäre und so weiter. Naja, aber bis ich das in die Tat umsetze, dauert es, wie ich mich kenne, leider noch ein bisschen. Bis dahin schnapp ich mir eben den mini-Gugelhupf mit Heidelbeeren, weißer Schokolade und etwas Limettensirup (der mit Sprudelwasser aufgegossen eine ziemlich gute Limettenlimonade ergibt) und verziehe mich hinters Haus auf die Wiese und lege mich dort in die Sonne.

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{sweet life} Überraschungsgeburtstagskuchen mit Heidelbeeren und weißer Schokoladen Ganache

Ich liebe Überraschungen. Also, ich liebe es, Überraschungen zu planen. Die Voraussetzung für gelungene Überraschungen ist allerdings Geduld und tja – Fehlanzeige. Wenn ich jemanden überraschen möchte, dann bitte jetzt und gleich sofort. Klar weiß ich:  „Vorfreude ist die schönste Freude“, aber geduldig abwarten kann ich einfach nicht.

Meine Schwester C weiß Bescheid, die hat nämlich ihr Weihnachtsgeschenk auch schon mal Tage im Voraus bekommen, weil ich es einfach nicht abwarte konnte, zu sehen, wie sie sich freut. Aber eigentlich  egal, ob Weihnachtsgeschenke, Lieblingskuchen oder Geburtstagsgeschenke – ich kann den Moment einfach nicht abwarten, in dem sich zeigt, ob die Überraschung gelungen ist oder  nicht.

Mein Ungeduldslevel lag also bei ungefähr dröfltausend, bis ich endlich die Wunderkerze auf der Überraschungs-Geburtstagstorte anzünden durfte. Angefangen schon zwei Tage vorher beim Kuchen backen, dann mit Hilfe des Mitbewohners am Tag vorher noch ein paar Fotos im Lieblingspulli gemacht (hat er übrigens klasse gemacht, ich engagiere ihn wohl als Assistent-Auslöser-Auslöser) und dann die Stunden und Minuten gezählt.

Aber letzten Endes gabs dann doch ein Happy End, der Kuchen wurde von keinem Mitbewohner heimlich nachts aufgenascht, ich habe den ultimativen Gedulds-Test bestanden und das Geburtstagskind hat sich (zum Glück) sehr gefreut. Mein Glücklichkeitslevel bei drölftausendundeins wurde dann auch der Punkt „Geburtstagstorte im Bett Frühstücken“ von der to-do-Liste gestrichen.

Genug geredet. Jetzt gibts Überraschungstorte mit weißer Schokoladen-Ganache und Heidelbeeren!

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{sweet life} Sommer ist wenn man Zitronen-Buttermilch-Eis isst

Als Wettergott hat man es schon nicht leicht. Wie man es macht, macht man es falsch: bei Regen und 25° beschweren sich alle, es wäre in Deutschland nie richtig Sommer. Bei 40° und Sonnenschein meckern alle, 10 Grad weniger würden auch reichen. Was ein Glück also, dass ich kein Wettergott bin.

Aber ich mag diese Dauernörgler dennoch nicht.

Sommer ist, wenn ich im kurzen Kleidchen oder mit Espandrilles (??Espandrillos? Espandrilli?) durch die WG laufen kann und „I´m walking on sunshine“ singe — und wenn es draußen nur 25° hat, dann ist das trotzdem prima. Sommer ist, wenn ich den Tag am liebsten vollständig im See schwimmend verbringen würde, weil das Thermometer schon mittags um 12 die 35° Marke übersteigt und ich „I wear my sunglasses at night“ höre. Das ist aber mindestens genauso prima. Denn dann ist es Zeit für Eis.

Eis für alle. Für alle, die sich bei der Hitze aus ihrem Zimmer trauen und für alle, die danach mit mir eine Wasserschlacht machen. Oder einfach so, weil ich habe bisher noch kein Rezept für 1 Portion Eis gefunden, immer für mehr.

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{sweet life} super zitronige Zitronen Snickerdoodles — Zitat „die inneren Werte zählen“

Da ist mir doch glatt neulich aufgefallen, dass ich euch noch kein Rezept für Snickerdoodles aufgeschrieben habe. Tja, zu meiner Verteidigung: ich habe auch erst ein einziges Mal welche gebacken und das ist schon länger her. Eeeeeeewig, da hatte ich meinen Blog nämlich noch gar nicht. Aber ich wollte das eigentlich schon andauernd wiederholen, bin nur *Überraschung* nicht dazugekommen.

Aber jetzt endlich. Normalerweise werden Snickerdoodles mit Zimtzucker gebacken, aber es ist schließlich (jedenfalls gefühlt) Sommer. *hier Ohrwurm einsetzen: jetzt ist Sommer, egal ob du schwitzt oder frierst, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert*

Deswegen gab es zitronige Snickerdoodles, mit Zitronensirup innendrinnen. Da ich das Rezept abgeändert habe, ist mir die erste Portion zu einem Riesen–Cookie zusammen gewachsen. Das war zwar auch lecker (hier Zitat Mitbewohner: „die inneren Werte sind, was zählen“ — dankö für die Blumen), aber hat mir einfach nicht gefallen, also in die zweite Portion noch etwas mehr Mehl rein und #tadaa sind sie wunderschön geworden.

Aber ihr hört: bei mir in der Küche geht auch mal was schief, da kam nämlich schon die verwunderte Nachfrage. Darauf hin habe ich laut aufgelacht, aber geschwiegen, denn ich verrate doch nicht jedem, wiiiiiie viel in Wirklichkeit schief geht, neech?

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